Wie es sich für Astrologen geziemt, wurde der Ort, das Datum und die Uhrzeit der Vereinsgründung für den Astrologiekreis Wassermannzeitalter e. V. nicht willkürlich gewählt, sondern von mehreren Astrologen, unser Dank gilt besonders Herrn Udo Rudolph und den Freunden von der "Hamburger Schule", mittels des Verfahrens der Elektion (Wahl des richtigen Zeitpunkts) geprüft und bestimmt.
Die Wahl fiel auf den 16.04.1980, die Zeit auf 00.35 Uhr Deutsche Sommerzeit und als Gründungsort wurde Heikendorf bei Kiel bestimmt. Wie sollte sich nun das Gemeinwesen AWZ etablieren und entwickeln?
Durch die Verbindungslinie AC - DC ist der Horizont gegeben. Er teilt das Horoskop in eine über dem Horizont liegende extrovertierte, aktive, männliche Tagseite, von der unter dem Horizont liegenden introvertierten, passiven, beeindruckbaren, weiblichen Nachtseite.
Der Verein hat 8 von 14 Wesensanteilen im extrovertierten Bereich liegen, die Wesenskräfte sind nach außen gerichtet. Tatkräftig versucht man Probleme und Aufgaben durch Handeln zu bewältigen. Die Tat wird dringend zur Ausformung der eigenen Wesensstruktur benötigt. Der AWZ geht durch Aktivitäten wie Vorträge, Lehrveranstaltungen und Stellungnahmen an die Öffentlichkeit. Das Motto lautet: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Da man alle Horoskopfaktoren in gehemmter, kompensatorischer oder im Sinne der Transaktionsanalyse erwachsenen Form leben kann, gebietet sich Vorsicht vor zu blindem Aktionismus.
Auf der inneren Seite finden wir als Gegengewicht, als Anker 6 Wesensanteile mit der Sonne im 4. Haus.
Sie helfen dem Verein, sich an den Bedürfnissen und Notwendigkeiten der Vereinsmitglieder und Gäste, des Kollektivs auszurichten und sorgen so manchmal für ein jähes Ende von planerischen Höhenflügen, die durch die Gemeinschaft der Mitglieder einfach nicht mitgetragen werden oder werden können. Weiterhin werden auf der Innenseite Themen und Inhalte erarbeitet und vorbereitet um dann, nach außen getragen zu werden.
Der südliche Mondknoten im Wassermann, im dritten astrologischen Haus, zeugt von der ursprünglichen Idee die zu unserer Gründung führte. Der Verein und die Vereinsmitglieder erlernen astrologisches Wissen, welches dann mit dem Nordknoten im neunten Haus gelehrt wird. Der Wassermann steht mit seinem Herrn Uranus auch für das Wissen und die Praktiken der "Hamburger Schule", die zur ursprünglichen Lehrmeinung des Vereins in den Anfangsjahren gehörte. Diese Stellung steht aber auch für die Offenheit für andere astrologischen Schulen, die mittlerweile einen festen Platz im Vereinsleben gefunden haben. Der Verein ist der Ort, an dem die Vertreter der unterschiedlichen astrologischen Ansätze gleichgewichtig und gleichberechtigt zusammenarbeiten können. Mit dem dreifachen Leistungsdreieck aus Südknoten, MC und der Konjunktion aus Nordknoten, Jupiter und dem Mars ist man leistungs- und streßbereit den Aufgaben nach- zukommen und die Verantwortung dafür zu übernehmen.
In der Verteilung auf der Ich- und Du-Seite finden wir ein Verhältnis von 5/14 zu 9/14. Dieses zeugt von einer offenen, gastlichen Gemeinschaft, die aktiv die Begegnung auf allen Ebenen zu fördern versucht, sich dabei aber durchaus ihres eigenen Wertes bewußt sein sollte.
Mit einem Übergewicht auf der Du-Seite macht man sich gern von der Meinung anderer abhängig und möchte speziell mit der Venus am DC im 7. Haus, dem Haus der Begegnung, den anderen um jeden Preis gefallen.
Das innere Wesen und der Vorstand des Vereins wird durch die Sonne im Widder beschrieben:
Das Motto des Widders ist "Ich beginne":
Wir haben es mit einem von der Anlage her jungen, dynamischen Gemeinwesen zu tun, es ist geprägt durch Aktivität und Tatendrang, Tun um des Tuns Willen. Als psychologische Entsprechung finden wir hier "Eifriges Wollen", vom Temperament her cholerisch mit der Tendenz zu Impulsivität, Ungeduld und Widerspruch. Willensgeprägt, unternehmend und idealistisch wird hier die Anführer- und Pionierrolle angestrebt.
Als Begabungseigenschaften finden wir Entschlossenheit, Initiative, Zielbewußtsein, Gestaltungskraft, Begeisterungsvermögen, Selbstvertrauen, Mut: - in der Kompensation aber auch Einseitigkeit des Denkens, Widerspruchsgeist und Voreiligkeit.
Das Zeichen Widder symbolisiert Energie, Bewegungs-, Tätigkeits- und Durchsetzungskraft. Das macht den Typus offen, gerade, bestimmt und gibt ihm oft eine erfrischende Direktheit.
Man liebt es erster zu sein, an der Spitze zu stehen; ist zielorientiert, oftmals ohne nach links und rechts zu sehen und hasst Umwege.
Positionen werden furchtlos im kühnen Handstreich genommen, der Erfolg liegt im ersten Sturm. Da das Zeichen Widder den Kopf beherrscht, neigt er, wie seine Artgenossen aus dem Tierreich dazu, das Haupt zu senken und mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Das führt immer wieder zu blutigen "Hörnern", zu Reibereien und Zusammenstößen mit der Umwelt.
Hat man irgendwo Schiffbruch erlitten, fängt man sofort wieder neu an und arbeitet sich in kurzer Zeit wieder hoch.
Der Widder ist ein typischer Individualist, er muss seinen eigenen Weg gehen, darum liegt ihm Teamarbeit wenig, es sei denn er wäre Chef des Teams.
Konflikte werden lieber durch handeln, als durch langes überlegen gelöst. Seine Überlegungen sind schnell, die Ausführung erfolgt unmittelbar.
In der Verbindung mit den dem Widder zugeordneten Interessen (alles Neue und Interessante) und dem Quinkunx der Sonne zum Uranus im 12. Haus, bietet sich der Verein als der ideale Standort für die Forschung, für den Umgang mit neuen astrologischen Techniken und der Beschäftigung mit astrologischer Software-Entwicklung.
Die Sonne im 4. Haus erwartet, dass der Vorstand des AWZ immer aus dem Kollektiv, aus der eigenen Mitgliederschaft gestellt wird. Er sollte die Seele des Vereins sein und sich am Empfinden und den seelischen Befindlichkeiten von Vereinsmitgliedern und Gästen orientieren.
Das 4. Haus zeigt hier die Verbindung zu Heimat, den familiären Wurzeln und dem Zuhause. So sollte der Verein allen Interessierten und allen astrologischen Lehrmeinungen ein gemeinsames Dach bieten, unter dem die unterschiedlichen Interessen verwirklicht werden können. Der Wirkungsbereich des Vereines sollte nicht über den Norden hinausgehen.
Der Mond im 5. Haus im Tierkreiszeichen Stier steht für die Mitglieder und die Gäste, die im Bereich der Kreativität und des Schöpferischen, gesichertes astrologisches Wissen und handhabbare Praktiken vermittelt bekommen möchten, um sie dann spielerisch und praktisch zu erproben. Die Vereinsaktivitäten wie Vorträge und Workshops, bieten dafür einen gesicherten Raum und Rahmen. Persönliche astrologische und spirituelle Entwicklung braucht viel Zeit und Ruhe, um damit letztendlich zur Reife zu gelangen. Der Verein begleitet seine Mitglieder mit Geduld und Fürsorge auf ihrem Entwicklungsweg.
Das 5. Haus ist der Kreativität, dem Schöpferischen und dem freien Schaffen zugeordnet. Daraus erhalten wir das Bild der kreativen und schöpferischen Menschen im Verein.
Die Außendarstellung des AWZ ist von seinen Mitgliedern und ihrer Bereitschaft abhängig, sich selbst in den Verein und die Vereinsarbeit einzubringen (Mond im Quinkunx zum Aszendenten). Über das Eineinhalbquadrat des Mondes zum Neptun erwarten die Besucher eine freundliche und liebevolle Annahme. Nachdem die ersten Berührungsängste überwunden sind (Sonne Halbquadrat zu Venus im 7. Haus), sind die Vereinsmitglieder offen für alles Neue, gastfreundlich und hilfsbereit.
Information, Lernen, Lehren und Kommunikation stehen im Mittelpunkt der Vereinsarbeit (Merkur im Widder im 3. Haus). Merkur steht hier für die Vermittlung und den Austausch zwischen den Fortgeschrittenen und den Anfängern, den Referenten, Mitgliedern und Besuchern. Als Mittel werden Intellekt, Kommunikation, Sprache, Rhetorik und Didaktik eingesetzt. Lernen und Lehren führen zur Unterscheidungsfähigkeit, Sinnhaftigkeit, Vernunft und deren Anwendung im täglichen Leben. Letztendlich wird das Können dem Wollen angepasst.
Der Verein informiert durch Vorträge, Workshops und Seminare. Schriftliches Informationsmaterial liegt bereit. Eine vereinseigene Bibliothek und Audiothek steht den Mitgliedern zur Verfügung.
An den Vortragsabenden und Workshops ist man offen für Diskussionen und spontane Meinungsäußerungen. Die Veranstaltungen sind interessant, lehrreich und unterhaltend
Mit der Opposition von Merkur zu Lillith im 9. Haus in der Waage geht es, in Forschung und Lehre, um die Auseinandersetzung mit fremden Weltanschauungen, Religionen und Lehrmeinungen.
Durch das Trigon zu Mars in Konjunktion mit dem nördlichen Mondknoten wird Forschung und Lehre zum spirituellen Auftrag.
Venus im Zeichen Zwillinge im 7. Haus steht für die vielfältigen Interessen und die unterschiedliche Herkunft der Besucher und Mitglieder. Die Motivation für den Vereinsbesuch reicht vom "Ich möchte gerne einen netten, geselligen Abend verleben", über das Treffen und das Kommunizieren mit astrologisch interessierten Menschen, bis hin zum Beschreiten des astrologischen Weges als Einweihungsweg. Der Verein hält vielfältige Möglichkeiten bereit, so daß jeder seinen Platz innerhalb der Gemeinschaft finden kann. Durch Venus am DC kommt es zu einem Geben und Nehmen, - beide Seiten profitieren von einander. Mit dem Trigon der Venus zum MC wird dieser Auftrag verdeutlicht.
Eine der wichtigsten Recourcen des Vereins sind neben dem Wissen und den Fertigkeiten der Mitglieder und Referenten die Handlungsbereitschaft eines jeden Einzelnen. Mars im 9. Haus im Löwen in Konjunktion mit dem Nördlichen Mondknoten und dem Jupiter verlangt die konkrete Tat der Präsentation.
Das Motto könnte lauten "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es und spricht darüber". Hieraus ergibt sich nicht nur die Auseinandersetzung mit den Themen des 9. Hauses, sondern auch die daraus resultierende Tat.
Das Potential des Vereines setzt sich zusammen aus den persönlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten seiner Menschen.
Im 9. Haus ist die Möglichkeit gegeben, mit Mars aktiv die eigene Weltanschauung und Lehrmeinung zu vertreten, ohne es an der nötigen Toleranz anderen gegenüber (Konjunktion Jupiter), fehlen zu lassen.
Mit Saturn im 9. Haus in der Jungfrau gibt sich der Verein durch Satzung und unausgesprochene Regeln aus den Bereichen Ethik und Moral die Form und den Raum für das Zusammensein. Als Ergebnisse aus Lehre und Forschung werden konkrete Hinweise erwartet, die dann wiederum als Lehrmeinung in den Verein zurückfließen können.
Mit dem Quadrat des Saturns zum Neptun im 1. Haus, im Schützen, gilt es, Lehrmeinung nicht zum Paradigma zu erheben, sondern liebevoll und tolerant, mit dem Wissen und der persönlichen Überzeugung eines jeden Einzelnen umzugehen. Nach außen hin sollte sich der Verein über die Jahre zur Autorität in Sachfragen von Astrologie, Spiritualität und Esoterik entwickeln, um so auch anderen öffentlichen Institutionen mit Information und Sachkenntnis zur Verfügung zu stehen.
Mit Uranus im 12. Haus im Skorpion geht es um die tiefgründige Erforschung der allumfassenden Ordnung. Hierfür könnte sinnbildlich der Satz stehen "Die Astrologie führt über die Selbsterkenntnis zum Erkennen des Nächsten und letztendlich zur Gotteserkenntnis".
Inspirativ wird hier wahrgenommen, dass Astrologie ohne einen ethischen, humanistischen und spirituellen Ansatz zur reinen seelenlosen Technik verkommt.
Mit Pluto im 10. Haus, in der Waage, nahe dem MC wird der Auftrag des Vereins noch einmal deutlich unterstrichen. Hier sollen auf der einen Seite Möglichkeiten der Sinnfindung und der Transformation vermittelt werden. Es ist fast wie der Auftrag in dem Pfingsterlebnis im neuen Testament. Abgewandelt könnte man sagen: Gehet hin in alle Welt und macht sie mit den Möglichkeiten der Astrologie bekannt. Doch ihr werdet nur Erfolg haben, wenn ihr es mit Begeisterung und Überzeugung tut, so dass die Menschen sich in ihrem Menschsein darin wiederfinden.
Auf der anderen Seite ergibt sich durch den Pluto in Konjunktion mit dem MC für den Verein die Aufgabe sich der permanenten Wandlung und Anpassung an. die bestehenden Verhältnisse zu unterziehen. Pluto steht für den Sinn in der Wandlung, der Anpassung und Transformation, für die Stirb- und Werdeprozesse.
Wird diese Funktion nicht selbst aktiv betrieben, so werden unserem Gemeinwesen Wandlung und Strukturänderungen durch äußere Einflüsse und innere Krisensituationen aufgezwungen.
Mit Schütze am Aszendenten sollte sich der Verein nach außen hin als verständnisvoll, tolerant, in der Welt orientiert und am Fremden interessiert zeigen. Seine Veranstaltungen sollten zur Aktivität, zu Optimismus, zum eigenen astrologischen Tun und zur Lebensfreude auffordern. Die Gemeinschaft sollte lernen aus der Fülle des eigenen Potentials, aus dem Streben nach Einsicht und Erkenntnis zu leben. Nach vorne gerichtet wird hier vermittelt, daß es gut ist sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens zubegeben, um dann die gefundenen Erkenntnisse großzügig an "Bedürftige" zu verteilen, so daß Anstöße und Möglichkeiten für wirkliche Entwicklung, seelische und geistige Expansion und Individualisierung wahrgenommen werden können.
Der Jupiter im 9. Haus steht für das Wahrnehmen dieser Aufgaben und in Konjunktion mit dem nördlichen Mondknoten und dem Mars für die glückliche, gelungene Realisierung.
Die Verein ist durch seine Anlagen dazu bestens gerüstet, wenn er sein Potential, psychologisch gesehen, in erwachsener Form einsetzt.